Mit der Steigerung der Qualität von VoIP auch für den Privatbereich gelang ein weiterer Schritt nach vorne. Kam es zuvor öfters zu plötzlichen Unterbrechungen im Gespräch, sollte dieses leidige Thema ab diesem Jahr der Vergangenheit angehören. 2005 wurde von der Zeitschrift connect die FRITZ! Box Fon von AVM zum Produkt des Jahres gewählt. Der Endkunde fand in diesem Gerät ein DSL-Modem, eine TK-Anlage, einen Router und auf Wunsch sogar einen WLAN Access Point integriert. Mit diesem Produkt, das auch die größeren Anbieter wie 1&1 oder STRATO zur Verfügung stellten, konnte ohne größeren Aufwand auch mit ausgeschaltetem Computer oder mit einem angeschlossenem ISDN-Telefon kommuniziert werden.
Der Erfolg blieb nicht aus. 1&1 konnte Ende 2005 seine Flatrate für das Telefonieren bei einer Laufzeit von 24 Monaten sogar für ein Jahr sogar kostenlos vermarkten. Der Anbieter verzeichnete stolze eine Million neue Zuteilungen von Ortsnetzrufnummern. Auch die Anzahl der Anbieter stieg. Insgesamt wurden in Deutschland über 50 VoIP Anbieter für Reseller und Endkunden registriert.