London. Man stelle sich nur einmal folgendes Szenario vor: Künftig bieten Aldi, Lidl und Co. Ihren Kunden nicht nur Salatgurken, Eierravioli aus der Dose an – sondern eben auch Voice over IP. Unmöglich? Eher nicht. Denn in England verfährt die britische Supermarktkette Tesco nach dem hierzulande bekannten Werbeslogan: Geht nicht, gibt`s nicht!
Die Kette will damit den Preiskampf auf dem Voice-over-IP-Segment mächtig anheizen. In Zusammenarbeit mit dem australischen Unternehmen Freshtel soll der VoIP-Service von Telco bereits im kommenden Monat auf den Markt kommen und etablierten Konzernen wie der BT Group oder dem Skype-Ebay-Bündnis mächtig Konkurrenz machen.
Die Voraussetzungen, um von diesen Service zu profitieren, sehen kaum anders aus, als man es hierzulande kennt. Ein schneller DSL-Zugang ist Pflicht. Ebenso ein spezielles Headset, das es es im Starterpaket für 19,97 Pfund, also rund 30 Euro gibt. Dazu bekommt der Kunde 5 Pfund Gesprächsguthaben, was in etwa 7,50 Euro entspricht..
Und schon kann über das Internet lostelefoniert werden zu attraktiven Preisen. Zwei Pence in der Minute kostet dann ein Inlandstelefonat in England, Irland, den USA, Australien oder Kanada kosten. Ins britische Mobilfunknetz werden 10 Pence fällig.
Die Konkurrenz hält dagegen: Der Dienst habe zu viele Einschränkungen und sei dadurch nicht unbedingt günstiger. Für den Kunden jedenfalls wird es durch diese Diskussion um den damit verbundenen Tarifdschungel nicht leichter, sich für VoIP zu entscheiden.
Weitere Infos unter: www.tesco.net