Problematiken bei der Nutzung von Voice over IP (VoIP)

Problematiken bei der Nutzung von Voice over IP (VoIP) Montag 20.10.2008 17:25

Notrufe können oftmals nicht zurückverfolgt werden

Zudem sollte nicht der Fehler begangen werden, das Telefonieren über das herkömmliche Festnetz zu unterschätzen. Über VoIP ist es aufgrund des nicht existenten geographischen Bezugs beispielsweise problematisch Notrufe über die 110 oder 112 abzusetzen. Diese Anrufe lassen sich erst gar nicht zurückverfolgen bzw. lokalisieren. Geleistet wird lediglich die Weiterleitung an eine Dienststelle im registrierten Wohnort des Anrufers – was schnell zu Schwierigkeiten führen kann, wenn die Person sich während des Telefonats an einem anderen Ort aufhält.

 

Mögliche Gefahr: Das Abhören von Gesprächen durch unbefugte Dritte

Im Gegensatz zur herkömmlichen Telefonie findet bei VoIP die Kommunikation über das Internet statt. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass Anwender ähnliche Sicherheitsvorkehrungen wie beim Surfen beachten müssen, um mögliche Gefahren wie das Abhören von Gesprächen durch unbefugte Dritte zu vermeiden. Um hier wirklich auf „Nummer sicher zu gehen“, sind auf jeden Fall Investitionen in die Netzwerktechnik nötig, um eine verschlüsselte Übertragung der Sprachdaten zu gewährleisten. Oftmals verhält sich die Sachlage nämlich so, dass die Endgeräte die genutzten Verschlüsselungsverfahren nicht beherrschen und folglich nicht für ausreichend Sicherheit im Umgang mit VoIP sorgen können.


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