Skype unterstützt die Privatuser

Skype unterstützt die Privatuser Donnerstag 17.11.2005 16:50

Duisburg. Skype ist wohl mit die bekannteste Software, wenn es um Internet-Telefonie, um Voice over Ip (VoIP) geht. Und Skype wächst im Gleichschritt mit dem Trend VoIP. Mit einer Ausnahme: In jüngster Vergangenheit setzten auch immer mehr Unternehmen auf die Technik der IP-Telefonie. Die Macher von Skype selber sehen darin aber nicht ihre Zielgruppe.

Denn nach Meinung der Marktforscher der Butler Group will der VoIP-Anbieter Skype nicht in den Sektor der Geschäftskunden und Unternehmen. Der Branchen-Primus ist der Ansicht, dass gerade größere Unternehmen durch verstärkten Traffic erhebliche Nachteile bei der Nutzung von Skype hätten.

Skype selber macht sich weiter für seine Privatkunden stark. In Deutschland beispielsweise erlaubt „SkypeIn“, eines der Module, die Nutzung einer eigenen Festnetznummer und deutscher Vorwahl. Damit sind die Skype-User also künftig kostengünstig auch von jedem Festnetztelefon oder Handy aus erreichbar, ohne dass der Anrufende selbst Skype verwenden müsse. Zusätzlich erhalten alle SkypeIn-Nutzer auch Skype-Voicemail, eine Art Online-Version eines Anrufbeantworters.

„Einzig Firmen, die auf weniger als 50 Angestellten verweisen, für die ist die Nutzung von Skype noch eher ein Vorteil“, meint Richard Edwards von den Marktforschern von Butler, geht es dagegen um Skype im Geschäftskunden-Segment. „Eine große Gefahr besteht darin, dass Angestellte großer Unternehmen externe Angebote wie beispielsweise Skype nutzten, wenn ihre Unternehmen nicht Alternativen bereitstellten.“


Share/Save/Bookmark