Auf Voice over IP folgt TV over DSL

Auf Voice over IP folgt TV over DSL Mittwoch 25.01.2006 12:28

Paris. Die Internettelefonie befindet sich gerade erst so richtig auf dem Vormarsch, da macht ein neues IP-Thema die Runde. Fernsehen via Internet. Auf der Konferenz „TV over DSL“, die heute in Paris öffnet, präsentiert das Unternehmen Alcatel dabei neue Lösungen zum Thema Fernsehen für TK- und Kabelnetzbetreiber (Internet Protocol Television, IPTV).

In Präsentationen berichtet Alcatel über Erfahrungen aus über 30 Triple-Play-Projekten und stellt seine Vision des Marktes vor: Nachdem im abgelaufenen Jahr die Zahl der IPTV-Anwender die 2-Millionen-Grenze überschritten hat, rechnet Alcatel mit 70 Millionen Nutzern bis 2010.

Alcatel stellt in Paris zwei neue Anwendungen für IPTV vor: Alcatel 5900 Amigo TV und Alcatel 5900 My Own TV ermöglichen es den Zuschauern, das TV-Erlebnis zu personalisieren und private Inhalte mit ihrer Community und ihren Freunden zu teilen. Die Triple-Play-Anwendungen basieren auf der Microsoft TV IPTV-Software-Plattform und verbinden die Bereitstellung von Diensten mit Sprachanwendungen und Interaktivität.

Mit Alcatel 5900 Amigo TV können die Zuschauer gemeinsam mit entfernt lebenden Freunden oder Verwandten so fernsehen, als ob diese anwesend wären. Zusätzlich tauschen sie mit ihnen über einen Gruppen-Voicechat oder Textchat Nachrichten aus, wobei personalisierte Avatare( grafische Stellvertreter echter Person in einer virtuellen Welt) oder Emoticons (kleine Piktogramme, die in E-Mails oder beim Chat benutzt werden) die beteiligten Personen darstellen. Alcatel 5900 My Own TV bietet eine leichte Menüführung, um über den PC Multimedia-Inhalte (Filme oder Fotos) hochzuladen und die Inhalte einer festgelegten Gruppe von Personen über das Fernsehgerät zugänglich zu machen. Zuschauer werden über die persönliche elektronische Programmzeitschrift über die neuen Inhalte informiert.

Mit der Produktfamilie der Intelligent Services Access Manager (ISAM) von Alcatel ist auf der Konferenz auch die erste, komplett auf Triple-Play-Dienste zugeschnittene Zugangsplattform zu sehen. Die ISAM-Familie ist wichtiger Baustein der Triple-Play-Architektur von Alcatel und deckt sowohl Zugangs- als auch Glasfaser-Übertragungstechnik, IP-Routing und Lösungen für Ethernet-Switching ab.

Mit vollständigen Ende-zu-Ende-Lösungen stellt Alcatel auf der Konferenz das neue Fernseherlebnis live vor. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Hard- und Software, die notwendig ist, um den Anforderungen an Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Dienstegüte (QoS) gerecht zu werden.

Hier präsentieren Microsoft und Alcatel die IPTV-Plattform, die eine wichtige Rolle in der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in diesem Bereich spielt. Ziel ist es, den Breitband-Netzbetreibern einen möglichst schnellen Aufbau von IPTV-Diensten zu ermöglichen. Neben IPTV werden auch andere Triple-Play-Dienste in Paris vorgeführt, die unterstreichen, wie Triple Play das Fernseherlebnis verändern wird.

Abgerundet wird der Auftritt von Alcatel durch drei Fachvorträge: Allan Mottram, Chief Marketing Officer von Alcatel, spricht am 25. Januar um 9.00 Uhr über „Redefining the End-user Triple Play Experience“, William Verbiest, Vice President des Alcatel Triple Play Kernteams in Europa, referiert am 25. Januar um 18.00 Uhr über „Rolling out Triple Play Services“, und Rik Missault, Vice President Marketing and Communications der Festnetzsparte bei Alcatel, spricht am 26. Januar um 15.30 Uhr über „Innovative Triple Play Applications“.

Weitere Informationen über Triple Play und IPTV unter www.alcatel.com/tripleplay.

Portrait Alcatel:

Alcatel liefert Kommunikationslösungen für Netzbetreiber, Diensteanbieter und Unternehmen, damit diese für ihre Kunden oder Mitarbeiter Sprach-, Daten- und Videoanwendungen bereitstellen können. Alcatel nutzt seine führende Stellung bei Fest- und Mobilfunknetzen sowie bei Anwendungen und Diensten, um für seine Kunden in einer nutzerorientierten Breitbandwelt die Wertschöpfung zu steigern. Alcatel ist mit 56.000 Mitarbeitern in 130 Ländern aktiv und erzielte 2004 einen Umsatz von 12,3 Milliarden Euro.


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