VoIP – Computer zu Computer

VoIP – Computer zu Computer Freitag 31.10.2008 16:48

VoIP – Computer zu Computer

Im Februar 1995 gab es erstmals die Möglichkeit des Telefonierens über das Internet. Die Firma VocalTec brachte als erste eine Voice over IP Software auf den Markt. Die erste Anwendung war das Telefonieren von Rechner zu Rechner über das IP-Protokoll.

Dank aktueller Programme wie Skype, Google Talk oder Yahoo Messenger ist die Technologie heute gefragter denn je. Mehr als 100 Millionen User in der ganzen Welt nutzen Skype. Mittels Headset kann so von einem PC zum anderen kostenlos telefoniert werden. Es gibt bereits Erweiterungen der Software, die das Telefonieren vom Rechner auch mit dem Festnetz erlauben. Diese PC-zu-Telefon Funktion heißt Skype-Out.

Weitere Software, die so genannten Softphones, die teilweise kostenfrei verfügbar sind, dienen auch dem Telefonieren über das Internet. Über einen VoIP-Anbieter kann damit von Rechner zu Rechner oder von Rechner zu Telefon angerufen werden. Letzteres ist hierbei die häufiger genutzte Variante.

Beim Telefonieren innerhalb der zusammen geschalteten Netze der VoIP-Anbieter entstehen keine Kosten, sofern die Teilnehmer VoIP-Endgeräte benutzen.

Probleme können beim Telefonieren mittels VoIP entstehen, wenn die Netzqualität oder die Rechnerleistung nicht optimal sind. Da die VoIP-Daten nicht mit höherer Priorität über das Netz gesendet werden kann es durch zu wenig Arbeitsspeicher oder hohe Auslastung des Prozessors zu verminderter Sprachqualität kommen.

Einst nur von Computerfreaks und privaten Anwendern genutzt, wird die Technologie inzwischen auch für geschäftliche Nutzung immer beliebter.


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